Medienberichten zufolge kam es am vergangenen Wochenende bei einem Fußballspiel in Magdeburg zu massiven Ausschreitungen mit zahlreichen verletzten Polizeibeamtinnen und -beamten. In der anschließenden politischen Debatte stellten Vertreter der Partei DIE LINKE das Geschehen so dar, als trage auch die Polizei eine Mitschuld an der Eskalation. Der Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, weist diese Darstellung entschieden zurück. Daniel Peters erklärt:
„Was wir in Magdeburg gesehen haben, war rohe Gewalt gegen Polizeibeamte, die ihren Dienst für unsere Sicherheit getan haben. Wer in dieser Situation anfängt, das Verhalten der Polizei zu problematisieren, relativiert Täter und verhöhnt die Opfer. Polizistinnen und Polizisten wurden mit Steinen, Sanitärgegenständen und Todesdrohungen attackiert, dafür gibt es keinerlei Rechtfertigung. Die Verantwortung liegt allein bei den Gewalttätern. Unsere Polizei hat unter extremen Bedingungen professionell gehandelt und verdient dafür Rückhalt, nicht Misstrauen. Die Aussagen aus der Partei DIE LINKE sind ein Schlag ins Gesicht all jener, die im Stadion ihren Kopf hinhalten. Wer Gewalt als Ausdruck von ‚fehlender Deeskalation‘ verharmlost, stellt sich faktisch gegen den Rechtsstaat.
Gleichzeitig müssen wir ehrlich feststellen, dass ein Teil der Ultraszene den Fußball gezielt als Bühne für Gewalt missbraucht. Darauf braucht es eine klare Antwort. Konsequente und bundesweit wirksame Stadionverbote für Gewalttäter sind zwingend notwendig. Wer Polizisten angreift, hat in Stadien nichts mehr verloren. Wenn Vereine und Verbände ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, müssen auch personalisierte Tickets als letztes Mittel ernsthaft geprüft werden. Prävention, klare Regeln und konsequente Sanktionen gehören zusammen. Der Fußball darf kein rechtsfreier Raum werden, weder für Extremisten noch für Gewalttäter.“
