Es mehren sich die Stimmen, die den Erhalt Minijobs und damit eine punktuelle Anpassung der Rentenkommissions-Vorschläge forden. Hintergrund ist die Empfehlung der Kommission, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel Peters, erklärt dazu:
„Die geplante Reform ist richtig und notwendig. Die Sozialversicherungsbeiträge machen Arbeit sonst teuer, die Zahl der Arbeitslosen steigt, der Druck auf die Kassen erhöht sich weiter. Die Minijobs abzuschaffen ist jedoch der falsche Hebel. Der Minijob ist für fast 96.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Beschäftigungsform, sichert allein im Gastgewerbe mehr als 16.500 Arbeitsplätze und wird bewusst gewählt: Der Minijob ist für die große Mehrheit kein Ersatz für Vollzeit, sondern ein freiwilliger Hinzuverdienst.
Die geplante Reform geht zulasten der Arbeitnehmer: Die zusätzlichen Kosten durch Umwandlung in reguläre Beschäftigung würden mehrheitlich die Arbeitnehmer tragen, ohne dass sie nennenswerte Vorteile bei der Rente hätten. Verlässliche Rahmenbedingungen für Handwerk und Mittelstand sowie echte soziale Balance – besser geht das nur mit der CDU-Fraktion! Die wichtigen Teile der Rentenreform liegen an anderer Stelle, die Minijobs müssen bleiben!“
