Anlässlich des Mauerbaus am 13. August 1961 erklärt der Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters:
„Der Bau der Berliner Mauer jährt sich zum 65. Mal. Mit ihr wurde die Teilung Deutschlands in Beton gegossen. Die Wiedervereinigung gehört zu den glücklichsten Momenten der deutschen Geschichte. Sie erfüllte auch jene Hoffnung auf Freiheit und Einheit, für die schon am 17. Juni 1953 Menschen in der DDR unter größter Gefahr auf die Straße gegangen waren. Umso mehr besorgen mich Versuche, die Teilung Deutschlands in den Köpfen wieder aufleben zu lassen. Ich verwahre mich dagegen, den Unrechtsstaat DDR im Rückblick zu einer Art ‚Moped-Paradies‘ zu verklären. Und genauso falsch ist es, Menschen gegeneinander auszuspielen: Westdeutsche sind keine ,deutsch sprechenden Amerikaner‘ und Ostdeutsche keine notorischen ‚Russlandversteher‘. Wer solche Klischees bedient, überwindet die Teilung nicht, sondern zieht die alte Grenze neu. Wer Ostdeutsche und Westdeutsche versucht gegeneinander auszuspielen, der meint es nicht gut mit Deutschland.“
Rainer Wendt, in Daniel Peters‘ Kompetenzteam zuständig für Inneres erklärt: „Ich stamme aus dem tiefen Westen und sage ganz klar: Wer gegenseitige Vorurteile schürt, betreibt das Geschäft derer, die unsere Demokratie schwächen wollen. Wir haben 1989 gemeinsam etwas Großartiges geschafft, und diesen Zusammenhalt lasse ich mir von niemandem schlechtreden. Sicherheit und Freiheit funktionieren nur, wenn wir als Land endlich aufhören, in alten Himmelsrichtungen zu denken. Wir sind ein Team, im Polizeirevier, in Familien und im deutschen Alltag.“
