Der Nordkurier berichtet über einen weiteren Großauftrag für die Neptun Werft in Rostock-Warnemünde. Demnach soll dort eine zweite 2-Gigawatt-Konverterplattform für den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz gebaut werden, das Gesamtvolumen der beiden Projekte liegt demnach bei rund 2,5 Milliarden Euro. Nach Angaben des Nordkuriers könnten dadurch bis zu 500 weitere Arbeitsplätze in Warnemünde und ebenso viele in der Zulieferindustrie entstehen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel Peters:
„Das ist eine hervorragende Nachricht für Mecklenburg-Vorpommern und ein starkes Signal für den Industriestandort Rostock. Die Bundesregierung schafft nicht nur verteidigungspolitisch, sondern auch mit ihrer Energie- und Industriepolitik die Voraussetzungen dafür, dass solche Milliardenaufträge in Deutschland und damit auch bei uns im Land umgesetzt werden können. Ich freue mich, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche trotz der anhaltend harten Kritik von links Kurs hält.
Dass Hightech-Komponenten für die Energiewende künftig in Rostock gefertigt werden, zeigt welches Potenzial in unserer maritimen Industrie steckt. Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet der Auftrag Wertschöpfung, gut bezahlte Arbeitsplätze und zusätzliche Chancen für zahlreiche Unternehmen in der Zulieferindustrie. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen wir mehr solcher Investitionen und weniger neue Belastungen für Unternehmen.“
