Polizeiliche Kriminalitätsstatistik gibt Anlass zu Sorge – bedrückende Befunde zu häuslicher Gewalt

Zur heutigen Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Daniel Peters:

„Vor allem in den Deliktsbereichen, die das Sicherheitsgefühl der Menschen stark prägen offenbart die PKS deutliche Herausforderungen. Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist um über 28 Prozent gestiegen. Bedrohungsdelikte nehmen zu, die Zahlen häusliche Gewalt betreffend erreichen ein Allzeithoch, und auch die Messerangriffe sind wieder leicht angestiegen. Dass die Zahl der Straftaten insgesamt zurückgeht, beispielsweise weil weniger Diebstähle zur Anzeige gebracht werden ist erfreulich, vermag aber nicht über den Schatten hinwegzutäuschen, der auf der PKS liegt.

Besonders besorgniserregend ist der Bereich Kindesmissbrauch und kinderpornographische Inhalte. Über die Hälfte der Tatverdächtigen in diesem Deliktsfeld ist minderjährig. Das zeigt: Prävention, digitale Aufklärung und Schutzmaßnahmen an Schulen, aber auch in Familien, reichen bei Weitem nicht aus. Mecklenburg-Vorpommern braucht ein verbindliches und landesweites Präventionskonzept, das Kinder und Jugendliche tatsächlich erreicht und schützt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Die Statistik ist ein Weckruf. Wenn Gewalt, Bedrohung und Sexualdelikte weiter zunehmen, dann liegt es an den Regierungsparteien, endlich die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Mecklenburg-Vorpommern braucht jetzt mehr Prävention und besseren Opferschutz – nicht erst irgendwann.“

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