Während Berlin neue Kraftwerke plant, läuft Rostock am Limit – Minister Blank muss jetzt handeln

Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant den Bau neuer Gaskraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung in Deutschland. Zeitgleich berichteten Medien gestern, dass das Steinkohlekraftwerk in Rostock trotz Windkraft-Booms nahezu pausenlos unter Volllast läuft und zu den aktivsten Kohlekraftwerken bundesweit zählt. Der Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns äußert sich dazu bislang gewohnt zurückhaltend. Der Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, erklärt hierzu:

„Die Realität ist eindeutig: Unser Kraftwerk in Rostock läuft auf vollen Touren, weil es gebraucht wird. Wer glaubt, man könne Versorgungssicherheit allein mit Wind und guten Absichten organisieren, wird gerade eines Besseren belehrt. Wenn der Bund neue Gaskraftwerke ausschreibt, dann ist Mecklenburg-Vorpommern ein logischer Standort. Wir haben Netzanbindung, industrielle Erfahrung und einen Kraftwerksstandort, der seit Jahren zuverlässig liefert. Es wäre fahrlässig, diese Chance ungenutzt zu lassen, zumal ein Gaskraftwerk nicht nur Energieinfrastruktur ist, sondern ein handfester Wirtschaftsfaktor: Er sichert bezahlbare, verlässliche Energie für Unternehmen, stabilisiert Netze und bildet damit eine Grundvoraussetzung für Investitionen, Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung.

Während Frau Reiche handelt und Planungssicherheit schafft, bleibt der Wirtschaftsminister im Land auffällig still. So wird das nichts. Mecklenburg-Vorpommern braucht eine klare Position und eine aktive Bewerbung um neue Kraftwerkskapazitäten. Versorgungssicherheit entsteht nicht durch Abwarten, sondern durch Entscheidungen. Herr Blank muss jetzt in die Hufe kommen und dafür sorgen, dass unser Land bei den neuen Gaskraftwerken nicht nur zuschaut, sondern zum Zug kommt.“

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